Mikronährstoffe

Neben den sogenannten Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette) gibt es auch noch Mikronährstoffe, welche der menschliche Körper in geringen Mengen benötigt, um optimal zu funktionieren und leistungsstark zu sein. Zu den Mikronährstoffen gehören Vitamine sowie Mineralstoffe, die sich in Mengenelemente und essentielle Spurenelemente unterteilen.

Dass eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen für die Gesundheit wichtig ist, dürfte allgemein bekannt sein. Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, sollte natürlich erst recht auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten.

Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung stellt sicher, dass der Körper mit allem was er braucht ausreichend versorgt wird. Besonders empfehlenswert sind hier die, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgestellten, Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die sich auf deren Internetpräsenz nachlesen lassen. Vitamine und Mineralstoffe befinden sich vor allem in Obst und Gemüse, von denen man idealerweise 5 Portionen am Tag zu sich nehmen sollte. Obst und Gemüse lassen sich auch wunderbar in den Ernährungsplan eines jeden Sportlers einbauen, sodass die Vitaminversorgung stets sichergestellt ist.

Vier für Sportler besonders wichtige Vitamine wollen wir Ihnen kurz näher vorstellen.

Besonders wichtig für Ausdauersportler, die über längere Zeiten Höchstleistungen erbringen, ist das Vitamin B1, das auch als Thiamin bekannt ist und als Enzym im Kohlenhydratstoffwechsel von Bedeutung ist. Ein Mangel an Vitamin B1 führt dazu, dass der Körper schneller erschöpft und keine Höchstleistungen abrufen kann. Das Vitamin B1 ist zum Beispiel in Haferflocken, Nüssen, Sonnenblumenkernen sowie Fleisch und Wurst vorhanden.

Besondere Bedeutung für Kraftsportler hat das Vitamin B6 (Pyridoxin), das im Proteinstoffwechsel eine tragende Rolle spielt. Wer einen erhöhten Eiweißbedarf hat, zum Beispiel beim Muskelaufbau, braucht auch mehr von dem Vitamin B6, das unter anderem in Bananen, Haferflocken, Linsen, Nüssen und Avocados vorkommt. Auch Fleisch und Fisch enthalten viel Vitamin B6, das allerdings beim Erhitzen zu Großteilen verlorengeht.

Das wohl bekannteste Vitamin – Vitamin C (Ascorbinsäure) – hat auch für sportlich aktive Menschen eine hohe Bedeutung. Es stärkt das Immunsystem, verbessert den Sauerstofftransport im Blut und wirkt als antioxidativer Wirkstoff gegen die sogenannten Freien Radikale, also zellschädigende Substanzen, die bei körperlicher Betätigung besonders oft entstehen. Da Vitamin C zum Teil ausgeschwitzt wird, haben Sportler einen besonders hohen Bedarf. Vitamin C befindet sich in vielen Früchten sowie in Gemüse und Kräutern.

Vitamin E (Tocopherol) ist wie Vitamin C ebenfalls bedeutsam für die Abwehr der Freien Radikale. Außerdem stärkt es das Immunsystem. Es kommt in hochwertigen Pflanzenölen, Fisch, Nüssen und Vollkornprodukten vor.

Neben diesen Vitaminen sind auch einige Mineralstoffe für Sportler von besonderer Bedeutung. Mehr dazu unter „Trinken und Sport“.

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