Mythen

Bevor wir fortfahren ist es an der Zeit, mit einigen Mythen aufzuräumen. Das sorgt für ein besseres Verständnis und verhindert endgültig, dass Frauen weiter unnütz Zeit und Energie für überflüssige Trainingsmethoden aufbringen.

Mythos Nummer 1: Die lokale Fettverbrennung

Viele Frauen – und auch Männer – trainieren insbesondere ihre Problemzonen. Sie quälen sich zum Beispiel täglich mit hunderten Situps, um den Bauch zu straffen und die dort vorhandenen kleinen Fettpölsterchen verschwinden zu lassen. Ansonsten sind sie vielleicht mit ihrer Figur schon sehr zufrieden, also ist es doch nur folgerichtig, gezielt den Bereich zu trainieren, der noch nicht so recht  zum idealen Selbstbildnis passt. Das funktioniert in der Praxis aber nicht. Es ist nicht möglich, die lokale Fettverbrennung durch gezielte Übungen zu fördern. Nur die Reduzierung des gesamten Körperfettanteils führt dazu, dass auch das Fett am Bauch oder in anderen Körperregionen verschwindet. Oft baut der Körper das Fett in den gewünschte Bereichen sogar als letztes ab.

Mythos Nummer 2: Wer nichts isst, nimmt schneller ab.

Das stimmt, zumindest am Anfang. Es ist aber langfristig und für das Erreichen der Traumfigur nicht förderlich. Kurzfristig kommt es beim Weglassen einiger Mahlzeiten zu Energiedefiziten, die die Fettverbrennung ankurbeln. Wer aber zu wenig isst, führt dem Körper schnell zu geringe Mengen wichtiger Makronährstoffe wie Eiweiß zu, sodass die gesamte Funktions- und Leistungsfähigkeit des Körpers negativ beeinflusst wird. Der Körper braucht für viele Stoffwechselvorgänge, wie Fettabbau und Muskelaufbau, wichtige Nährstoffe und Aminosäuren, die ihm mit der Nahrung zugefügt werden. Fehlen ihm diese, kann er dies nur eine kurze Zeit kompensieren. Danach werden der Fettabbau und der Muskelaufbau negativ beeinträchtigt und stagnieren. Außerdem fühlt man sich schlapp, ist kaum leistungsfähig und kann sogar krank werden. Deswegen gilt: Lieber gesund und ausgewogen essen als gar nicht.

Mythos 3: Ausdauertraining formt Bauch, Beine und Po

Wie oben bereits erwähnt ist das nicht richtig. Ausdauertraining auf dem Stepper, dem Crosstrainer oder Laufband ist sicherlich nicht schlecht, denn es kurbelt die Fettverbrennung an. Die weiblichen Problemzonen werden dadurch aber nicht straffer und attraktiver. Nur Kraft- bzw. Muskelaufbautraining führt wirklich zur Straffung des Gewebes. Der unter dem Gewebe liegende Muskel wird beim Ausdauertraining einfach zu wenig stimuliert, um sich auszudehnen und damit eine Straffung des Gewebes herbeizuführen. Crosstrainer, Laufband und Co. verbrennen also Fett, formen aber nicht den Körper.

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