Fitnesstraining für Frauen

Inspiriert von Hollywood-Schönheiten in Filmen und Werbemodels in Zeitschriften und TV, jagen Frauen oft ihr halbes Leben lang der perfekten Traumfigur hinterher. Sie fühlen sich regelmäßig zu dick und wenn die Waage dann doch das ideale Gewicht anzeigt, gibt es immer noch an den Problemzonen Hüfte, Bauch, Beine oder Po etwas zu mäkeln. Leichter wird das Erreichen der Traumfigur auch nicht dadurch, dass die Medien die Frauen mit immer neuen Diäten, Wundermittelchen zum Abnehmen und Fitness-Tipps bombardieren, welche die ideale Figur versprechen.

So quälen sich viele Frauen ständig mit Abnehmmethoden herum, trainieren mit flauschigen pinken 1-Kilo-Hanteln und erreichen im Endeffekt wenn überhaupt nicht viel. Höchste Zeit also, den Frauen mal zu erklären wie es wirklich geht. Wie was geht? Nun, das Ziel der meisten Frauen dürfte ein schlanker, wohldefinierter Körper mit straffem Gewebe und leichten Muskeln sein. Ein fitter, sexy Körper eben, der Männern anerkennende Blicke entlockt und die Freundinnen vor Neid erblassen lässt. Wer hier aufmerksam weiter liest, erfährt wie der Weg zur Traumfigur aussieht.

Frauen sollten die Scheu vor Krafttraining und Muskelaufbau ablegen

Alle Frauen, die den typisch weiblichen „Fitness-Look“ haben, sind schlank und besitzen definierte schöne Formen. Ihr Körperfettanteil liegt meist zwischen 18 und 20 Prozent und sie trainieren regelmäßig mit Gewichten - und zwar nicht mit 1-kg-Hanteln. Schlank zu sein und einen geringen Körperfettanteil zu besitzen läuft vor allem über die Ernährung. Wie in dieser Rubrik bereits erklärt, nimmt man ab, wenn man regelmäßig mehr Energie verbrennt als aufnimmt. Sport kann da natürlich unterstützend wirken, da es zu einem erhöhten Energieverbrauch beiträgt. Die straffen, schönen Körperformen entstehen aber erst, wenn wenig Körperfett und aufgebaute Muskulatur zusammenkommen. Ja richtig gelesen, Frauen sollten die Scheu vor Krafttraining und Muskelaufbau ablegen, um ihrer Traumfigur näherzukommen. Viele Frauen haben Angst bei übermäßigem Krafttraining zu viel Muskeln aufzubauen und damit „unweiblich“ auszusehen, aber diese Angst ist völlig unbegründet, denn die Fähigkeit von Frauen Muskelmasse aufzubauen ist von Natur aus gering. Grund dafür ist, dass das für den Muskelaufbau erforderliche Androgen Testosteron im weiblichen Hormonspiegel nur gering vorhanden ist. Wer jetzt muskelbepackte Bodybuilderinnen vor Augen hat, kann davon ausgehen, dass diese mit Anabolika vollgepumpt sind. Krafttraining lässt Frauen auch nicht insgesamt massiger werden, denn im Gegensatz zur Fettverbrennung funktioniert Muskelaufbau lokal. Das heißt, es wachsen nur die Muskeln die auch trainiert werden. Falls an einer Körperstelle auf keinen Fall Muskeln sein sollen, trainiert man sie einfach nicht. Frauen, die abnehmen aber auf Krafttraining verzichten, sind im Endeffekt zwar dünn aber besitzen eben keine wohldefinierten Formen. Um die Körperformen zu straffen, muss das Training also nach gewissen Richtlinien erfolgen. Hanteltraining mit vielen Wiederholungen und geringen Gewichten – so trainieren die meisten Frauen – bringt wenig. Um einen Muskel ausreichend zu stimulieren und zum Wachstum anzuregen ( und damit im Endeffekt das darüber liegende Gewebe zu straffen), muss er mit mindestens 40-50 % des maximal möglichen Gewichtes belastet werden, mit dem sich mindestens eine Wiederholung fehlerfrei ausführen lässt. Höhere Gewichte und weniger Wiederholungen also! Welches Gewicht genau man für das Hanteltraining nimmt, ist natürlich von Frau zu Frau verschieden. Ausdauertraining auf Stepper, Crosstrainer und Fahrrad belastet die Muskeln jedenfalls nur minimal, d.h. man verbraucht bei diesem Training zwar Kalorien, aber für die Straffung der Muskeln wird dabei nichts erreicht.

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