Motivationstipps

Der innere Schweinehund ist oft der größte Feind beim Weg zur Traumfigur. Zu viel Arbeit, zu viel Stress, schlechtes Wetter, zu wenig Schlaf, leichte Kopfschmerzen, müde Beine etc. - Gründe, um heute keinen Sport zu treiben finden sich schnell, obwohl man es sich doch so fest vorgenommen hatte. Es ist in der Tat dieser sogenannte innere Schweinehund, der sich zwischen Planung und Ausführung wirft. Je länger dann die Pause ohne Sport andauert, desto schwieriger wird es, sich wieder aufzuraffen.

Oft schafft man es auch einmal sich zu überwinden, aber beim nächsten Mal siegt dann doch die Bequemlichkeit. Was kann man dagegen tun? Wie schafft man es regelmäßig und motiviert sein Training zu leisten? Wir haben nachfolgend einige Tipps für sie zusammengestellt.

Tipp 1: Der richtige Motivationshintergrund

Machen Sie sich klar, warum Ihnen Sport wichtig ist und welches Ziel sie dabei verfolgen. Es gibt Menschen, die sich immer wieder vornehmen, Sport zu treiben, sich aber regelmäßig nicht dazu aufraffen können. Das geht dann einher mit einem schlechten Gewissen. Dies zeigt, dass ihnen der Sport ja eigentlich wichtig ist. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, stellen Sie sich die Frage, warum Ihnen der Sport wichtig ist? Was erhoffen Sie sich davon? Die Antworten können vielfältig ausfallen, zum Beispiel „eine schlanke Figur“, „mehr Muskeln“, „mehr Lebensfreude“, „gesteigerte Attraktivität und bessere Chancen beim anderen Geschlecht“ usw. Wenn Sie sich Ihrer Wünsche und Ziele bewusst werden, hilft Ihnen das sich zu vergegenwärtigen, dass Sie Sport treiben wollen und nicht müssen. Je öfter Sie an Ihre Ziele denken, umso deutlicher wird Ihnen, wofür Sie das tun. Stellen Sie sich innerlich in Gedanken zum Beispiel vor, wie Sie schlank aussehen, wie Sie sich mit Ihrer Wunschfigur am Strand aalen oder wie toll es sein wird, wenn Sie endlich die ersehnten Muskeln haben. Visualisieren Sie Ihr Ziel und der innere Drang darauf hinzuarbeiten wird automatisch stärker.

Tipp 2: Sofort anfangen

Morgen, morgen … nur nicht heute, sagen alle faulen Leute. Es gibt keinen Grund damit zu warten, Sport zu treiben. Ständiges Aufschieben steht einem bei der Realisierung vieler Vorhaben im Wege, so auch beim Arbeiten am eigenen Traumkörper. Wer sich fest vorgenommen hat an seiner Fitness zu arbeiten, kann und sollte sofort loslegen, oder zumindest zeitnah. Auf bessere Laune, schöneres Wetter oder was auch immer zu warten sind nur Ausreden des Unterbewusstseins. Es ist ganz normal, dass es eine gewisse Überwindung kostet mit dem Fitnesstraining loszulegen. Aber hat man den Anfang erst mal geschafft, kann man schon stolz auf sich sein. Der erste Schritt ist gemacht und man hat gezeigt, dass man sich überwinden kann. Augen zu und durch – mit der Zeit wird Sport dann zu einer Gewohnheit und fällt immer leichter.

Tipp 3: Sich belohnen

Wenn Sie die ersten Trainingseinheiten hinter sich gebracht haben, belohnen Sie sich dafür. Sie können stolz auf sich sein, Ihren inneren Schweinehund besiegt zu haben und endlich losgelegt zu haben. Gönnen Sie sich dafür etwas, zum Beispiel einen Kino-Abend, ein schönes Parfum, oder etwas zum Anziehen – wenn Sie abnehmen möchten, kaufen Sie sich die Klamotten gleich eine Nummer kleiner, das motiviert Sie zusätzlich.

Tipp 4: Reden Sie über Ihre sportlichen Erfolgserlebnisse

Berichten Sie Freunden und Kollegen von Ihren Trainingseinheiten. Die Anerkennung anderer ist eine gute Motivation, um immer weiterzumachen. Ein kleines bisschen setzen Sie sich damit aber auch selbst unter Druck, was gar nicht verkehrt ist. Wenn Sie zum Beispiel einem guten Freund erzählen, dass Sie endlich mit einem bestimmten Workout angefangen haben, möchten Sie schließlich ungern eine Woche später auf Nachfrage zugeben müssen, es bereits wieder abgebrochen zu haben.

Tipp 5: Feste Pläne machen

Planen Sie Ihr Training genauso wie Sie einen Arzttermin oder eine Konferenz im Büro einplanen. Schreiben Sie es sich in Ihren Terminkalender, damit stellen Sie sicher, dass es einen bedeutenden Stellenwert hat und neigen weniger dazu, es womöglich zu verschieben oder ausfallen zu lassen.

Tipp 6: Nicht zu hohe Ziele setzen

Setzen Sie sich – gerade am Anfang – eher kleine Ziele.  Beispielsweise 20 Minuten am Stück zu laufen oder 2 Kilo Muskelmasse aufzubauen. Umso eher erreichen Sie diese, was dazuführt, dass sich ein Erfolgserlebnis einstellt und das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet wird. Dieses kleine Erfolgserlebnis gibt genügend Motivation, um noch viele weitere folgen zu lassen.

Tipp 7: Musik

Probieren Sie doch mal aus, während des Trainings Ihre Lieblingsmusik zu hören. Das geht schließlich auch im Studio problemlos mit einem MP3-Player. Viele erfolgreiche Athleten haben ihre besonderen Playlists mit zumeist temporeichen Songs, die sie beim Sport zu noch mehr Leistung antreiben. Musik beim Sport macht Spaß, treibt an und hilft, müde Beine oder Gedanken schnell zu vergessen.

Tipp 8: Flexibel sein und Spaß haben

Wenn Ihnen eine bestimmte Trainingsübung oder Sportart nicht zusagt, lassen Sie diese bleiben und suchen Sie sich eine andere. Nur weil die beste Freundin zum Beispiel so vom Laufen schwärmt, muss das nicht für Sie der beste Sport sein. Vielleicht sagt Ihnen Nordic-Walking viel mehr zu? Vielleicht macht Ihnen das Maschinentraining im Studio keinen Spaß, sehr wohl aber das Training mit freien Gewichten? Probieren Sie einiges aus und suchen Sie dann das aus, was zu Ihnen passt und am meisten Spaß macht.

Tipp 9: Zu zweit macht Sport oft doppelt so viel Spaß

Suchen Sie sich einen Trainingspartner, mit dem sie feste Termine zum Fitnesstraining vereinbaren. Wenn Sie zum Beispiel mit einem guten Freund ins Fitnessstudio gehen, verspricht das gleich viel mehr Spaß. Die Trainingsziele müssen dabei gar nicht ähnlich sein. Sind sie es jedoch, sollte Sie der direkte Vergleich motivieren und nicht etwa unter Druck setzen.

Tipp 10: Erfolge dokumentieren

Führen Sie ein Trainingstagebuch, in das Sie Ihre Fortschritte und Erfolge schreiben. Oft sieht man eher die Misserfolge und lässt Erfolge zu wenig Aufmerksamkeit zuteil werden. Das ist aber nicht gut, denn Erfolge hat man sich schließlich hart erarbeitet und sie sollten deswegen auch entsprechend beachtet und gewürdigt werden. Außerdem führt Ihnen das vor Augen, was Sie bereits geschafft haben. Das wiederum hilft die Erkenntnis zu erlangen, das auch der Rest machbar ist. Mit solchen Motivationsschüben fällt das nächste Workout umso leichter.

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